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29.03.2011 Südkurier

Riedböhringens Trainer Andersohn: „Ein herber Rückschlag“

Rund um die Bezirksliga Schwarzwald. Riedböhringens Trainer Björn Andersohn wettert gegen Schiedsrichter

 
Sauer auf den Schiedsrichter und seine Elf: Riedböhringens Coach Björn Andersohn.
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Fußball-Bezirksliga: (khv) Trotz der überraschenden 1:2-Niederlage in Unterkirnach verteidigte der VfL Riedböhringen zwar die Tabellenführung, büßte aber drei Punkte vom komfortablen Vorsprung ein. VfL-Trainer Björn Andersohn war auch am Montag noch stinksauer. „Wir haben nicht das gezeigt, was wir können. Unterkirnach war uns da einen Schritt voraus. Aus meiner Sicht hat uns der Unparteiische drei Punkte gekostet. Das war ein herber Rückschlag.“ Verfolger Türkgücü Bräunlingen ist somit wieder auf zwei Punkte heran. Andersohn: „Ich bin kein schlechter Verlierer, doch da muss man vor allen Dingen wegen des nicht gegebenen Tores einiges hinterfragen“, erregte sich der Trainer.

 

Zufriedene Gesichter gab es dagegen bei Türkgücü Bräunlingen. Nach dem Sieg gegen Unterkirnach wurden jetzt auch drei Zähler aus Pfaffenweiler entführt. „Natürlich hatte der Gegner einige Ausfälle im personellen Bereich. Dennoch ist bei uns nahezu alles perfekt gelaufen. Eine solch technisch starke Mannschaft habe ich in der Vergangenheit bisher nur beim FC 08 Villingen betreut. Der Sieg war hochverdient und wir haben wieder Chancen auf die Meisterschaft“, freut sich Trainer Ovidiu Naidin nach dem 4:1-Sieg. Er verlangt auch weiter höchste Konzentration und erinnert daran, dass es noch einige Niederlagen aus der Hinrunde gibt, die jetzt ausgebügelt werden sollen. Zunächst gegen Tennenbronn.

 

Keinen Sieger hätte es aus Sicht von Uwe Gleichauf, Trainer des FC Dauchingen, beim Spiel in Löffingen geben dürfen. „Unsere 1:2-Niederlage war sehr unglücklich. Dem entscheidenden Tor ging ein Foulspiel voraus, so dass der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Wir waren vor dem Löffinger Tor jedoch nicht clever genug, hätten selbst in Führung gehen müssen oder zumindest den 2:2-Ausgleich schießen müssen.“ Ärgerlich ist für ihn zudem, dass sich verletzungsbedingt einige Akteure abgemeldet haben und er nicht weiß, wie er die Lücken schließen soll. Deshalb dürfe am kommenden Spieltag auch der FC Unterkirnach nicht unterschätzt werden.

 

Als „völlig unnötig“ stuft Bernhard Stern, Trainer des SV Überauchen, die 1:2-Heimniederlage gegen Königsfeld ein. „Ich verstehe die Einstellung einiger Spieler nicht. Schließlich haben wir noch Ziele und dürfen nicht schon jetzt an die nächste Saison denken“, ärgert sich Stern über die Vorstellung seiner Mannschaft. Dabei spielte seine Elf sehr lange in Überzahl. Stern machte aber auch Abschlussschwächen aus. „Es gab Situationen, da muss man einfach nur den Ball über die Linie drücken. Das ist auch eine Frage der Konzentration.“

 

Personelle Sorgen plagen gegenwärtig den FC Pfaffenweiler, der gegen Bräunlingen auf sieben Stammspieler verzichten musste. „Das können wir nicht kompensieren. Deshalb war auch nicht mehr möglich. Es gibt keine Vorwürfe an die Mannschaft“, blickt Trainer Ralf Staege auf die 1:4-Niederlage zurück. Staege ist sich sicher, dass die personelle Situation bald besser wird. „Schon gegen Riedböhringen wird meine Mannschaft wieder ein anderes Gesicht haben. Wir haben noch zehn Begegnungen und da ist einiges möglich und machbar“, so Staege.

 

Erfolgreich verlief der Spieltag für den FC Königsfeld mit dem 2:1-Sieg in Überauchen. Zuvor holte die Elf schon gegen den FC 08 Villingen U23 einen Zähler. „Natürlich war das ein wichtiger, aber auch etwas glücklicher Sieg. Überauchen hat in Überzahl viel Druck gemacht. Zu Freudensprüngen gibt es keinen Anlass, denn die Liga ist sehr ausgeglichen“, tritt Trainer Patrick Fossé auf die Euphoriebremse. Schon im nächsten Spiel gegen den FC Bad Dürrheim II rechnet er wieder mit einem engen Spiel: „Auch da erwartet uns ein technisch starker Gegner, der uns alles abverlangen wird. Wieder werden Kleinigkeiten das Spiel entscheiden.“

 

Tief durchatmen durften am 19. Spieltag die Anhänger der SG Kirchen-Hausen. Die Elf besiegte den FC Bad Dürrheim II mit 3:2 Toren. „Schon zuvor gegen Dauchingen lief es besser als in der Vorbereitung. Jetzt hat sich die Mannschaft für ihren Aufwand belohnt. Natürlich war der Erfolg etwas glücklich, doch das Glück haben wir uns erarbeitet“, wirkt Trainer Ralf Ressel erleichtert. Er glaubt, dass seine Mannschaft jetzt verstanden hat, um was es geht. „Natürlich war das noch kein Durchbruch, doch wieder ein Lichtschimmer am Ende des Tunnels. Wir werden hart weiterarbeiten, denn wir wollen den Klassenerhalt schaffen.“

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