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Hochgehandelter Neuling
Am Sonntag beim Aufsteiger Königsfeld

 

 

Vorbericht des Südkurier zur neuen Bezirksligarunde

 

Fußball-BezirksligaBezirksliga: Türkgücü Bräunlingen und Löffingen in der Favoritenrolle

Fußball-Bezirksliga: - Am Wochenende fällt der Startschuss zur neuen Bezirksliga-Saison. SÜDKURIER-Mitarbeiter Karl-Heinz Vick sprach vor dem Auftakt mit Trainern und Verantwortlichen über ihre Erwartungen und Ziele in der neuen Spielrunde.Für den neuen Coach des FC Bad Dürrheim II, Graziani Mercuri, verlief Vorbereitung alles andere als optimal.

 
Die Spieler des FC Pfaffenweiler hatten in der vergangenen Bezirkliga-Saison oftmals Grund zum Jubeln. In der neuen Spielrunde gehört der Tabellendritte der Vorsaison zum erweiterten Kreis der Titelfavoriten.
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Unter anderem mussten drei Testspiele kurzfristig abgesagt wurden. Trotzdem blickt Mercuri zuversichtlich auf die bevorstehende Saison: „Die Mannschaft hat einen sehr guten Charakter und ist stark genug, den 5. Platz aus der Vorsaison zu wiederholen. Auch mit den Zugängen bin ich sehr zufrieden. “

Nachdem Vorjahres-Vizemeister Türkgücü Bräunlingen in den Aufstiegsspielen zur Landesliga scheiterte, wollen Bora Ikiz und seine Mannen nun einen Anlauf nehmen. Urlaubsbedingt war die Vorbereitung aber etwas schleppend. „Mit den Aufstiegsspielen war es doch eine sehr lange Saison. Da hat sich jeder eine Pause verdient. Richtig fit wird meine Mannschaft wohl erst in zwei bis drei Wochen sein“, glaubt Ikiz. Hoffnung gibt ihm die Tatsache, dass einige Verstärkungen verpflichtet wurden.

Der FC Dauchingen spielte in der abgelaufenen Saison eine sehr schwache Vorrunde, kletterte nach der Winterpause aber noch auf Platz zehn. Verständlich, dass sich Trainer Uwe Gleichauf diesmal eine bessere erste Saisonhälfte wünscht. „Die Liga ist ausgeglichen. Aber wenn unsere Vorrunde besser ist als vergangene Saison, dann ist Platz fünf durchaus möglich“, zeigt sich der Spielertrainer optimistisch.

Sechs Vorbereitungsspiele hat der SV Hinterzarten in den vergangenen Wochen absolviert und fünf davon gegen niederklassigere Mannschaften gewonnen. Spielertrainer Zeljko Cosic peilt nach Rang vier in der Vorsaison eine ähnliche Platzierung an: „ Ich denke, dass es in der Liga um die vorderen Tabellenplätze ein heftiges Gedränge geben wird. Da wollen wir von Beginn an mit dabei sein.“

Die Vorbereitung begann beim FC Hüfingen recht gut, doch in der Endphase gab es viele urlaubs- und verletzungsbedingte Ausfälle, die Trainer Frank Berrer bei den Testspielen kaum neue Erkenntnisse brachten. „Ich habe nicht ein einziges Mal mit der Mannschaft spielen können, die mir vorschwebt. Daher weiß ich gar nicht, wo wir stehen. Als Ziel hatte ich den 6. Platz anvisiert, doch beim jetzigen Stand der Dinge wäre ich froh, wenn wir unseren 9. Platz aus der vergangenen Saison etwas verbessern könnten.“

Nach einer holprigen Saison schaffte die SG Kirchen-Hausen gerade noch so den Klassenerhalt. Trainer Werner Bucher konnte in der Sommerpause einige Verstärkungen an Bord holen, die zu einer erfolgreicheren Saison beitragen sollen. Bucher: „Unsere Vorbereitung war so lala. Die Ergebnisse haben nicht immer gestimmt, aber die Ansätze waren teilweise nicht schlecht.“

Dem FC Klengen fehlte es in der abgelaufenen Spielrunde an der nötigen Kontinuität und so wurde am Ende der Saison nur der 8. Platz belegt. Der Kader wurde mit einigen guten Spielern verstärkt. Dies hatte schon in der Vorbereitung positive Auswirkungen, die Trainer Ovidiu Naidin zuversichtlich stimmen. „Mein Ziel ist es, unter die ersten sechs zu kommen. Wir haben deutlich an Qualität gewonnen und von daher sollte das möglich sein“, hofft Naidin.

Für den souveränen Kreisliga A-Meister FC Königsfeld ist die Bezirksliga Neuland. Trainer Patrick Fossé freut sich auf die neuen Herausforderungen für seine Elf. „Wir haben vom Potenzial her einiges zu bieten. Fest steht, dass man in der neuen Liga nicht nur die Aufstiegseuphorie ausnutzen darf, sondern langer Atem erforderlich ist“, sagt Fossé. Zuversicht gibt ihm auch, dass der Kader recht groß ist und die Vorbereitung zufriedenstellend verlief.

In der vergangenen Saison machte sich der FC Löffingen oft das Leben selbst schwer, so dass es lediglich zum sechsten Platz reichte. Nun will das Team um den neuen Trainer Jürgen Feuerstein einen neuen Anlauf nehmen. Die Löffinger werden von der Konkurrenz hoch gehandelt. Feuersteins Ziel ist „ein Platz unter den ersten Vier. Alle Spieler ziehen gut mit und wir haben uns gut verstärkt“. Löffingen ist sicherlich einiges zuzutrauen.

Als Tabellendritter schrammte der FC Pfaffenweiler in der Vorsaison knapp an der Aufstiegsrunde vorbei. Trainer Ralf Staege hat seine Elf für die neue Saison weiter verstärkt und somit dürfte Pfaffenweiler sicherlich zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten gehören. Staege: „Natürlich wäre es schön, wenn wir die Leistung aus der vergangenen Runde erneut abrufen könnten.“

Nach Rang elf in der Vorsaison will Spielertrainer Björn Andersohn mit dem VfL Riedböhringen einen weiteren Schritt nach vorne machen. „Die Vorbereitung verlief recht gut. Ich denke, dass wir gut gerüstet sind. Wenn es am Ende ein einstelliger Tabellenplatz wird, haben wir weitere Fortschritte gemacht“, lautet die Zielsetzung von Andersohn.

Der SV Saig kehrt nach einem Jahr in der Kreisliga A als Meister der Staffel 2 wieder direkt in die Bezirksliga zurück. Nun hofft Trainer Andreas Binder auf etwas mehr Glück, doch die Voraussetzungen sind nicht ganz so gut. Zwar verzeichnete die Mannschaft keine Abgänge, doch es gab auch keine Verstärkungen. Binder: „Wir stehen vor einer ganz schweren Saison.“

Auch der FV Tennenbronn hielt sich lediglich eine Saison in der Kreisliga A auf. Der Verein und Trainer Georg Schandelmaier hoffen, dass der neue Kunstrasen bei den Spielern für besondere Motivation und Auftrieb sorgt. Schandelmaier: „Der Klassenerhalt wird keineswegs einfach, denn wir gehen sicherlich mit einer der jüngsten Mannschaften der Bezirksliga in die neue Saison. Zudem müssen wir uns auf dem neuen Kunstrasen erstmal zurecht finden.“

Nach Platz sieben in der Vorsaison will der SV Überauchen nun etwas weiter oben angreifen. Die Vorbereitung verlief recht gut. Etwas Sorgen bereitet Trainer Bernhard Stern dagegen der kleine Kader. Doch Stern ist zuversichtlich: „Die Qualität stimmt. Verletzungsmäßig darf aber nicht viel passieren. Wenn es nicht gut läuft, müssen wir uns in der Winterpause nochmals umschauen. Mit Rang fünf oder sechs wäre ich am Saisonende zufrieden.“

Mit einem Kraftakt sicherte sich der FC Unterkirnach in der vergangenen Saison noch den Klassenerhalt. Großen Anteil an der Misere zuvor hatte das permanente Verletzungspech. So richtete sich der Hauptaugenmerk für die neue Spielrunde auf eine Verbreiterung des Kaders von Trainer Richard Dittrich, was dem Verein recht gelungen scheint. „Ich hoffe auf eine sorgenfreiere Saison. Wie es momentan läuft, bin ich sehr zufrieden. Wir besitzen genügend Potenzial, um in der Liga mitzuhalten“, ist der erste Vorsitzende Martin Kuberczyk überzeugt.

Wieder einmal steht die U 23 des FC 08 Villingen vor einem Neuaufbau. Diese Aufgabe hat mit Dorel Giurgiu ein neuer Trainer übernommen. Recht schnell konnten die entstandenen personellen Lücken gefüllt werden, so dass Dorel vom Potenzial seiner Mannschaft überzeugt ist. „Die Vorbereitung mit den Testspielen lief gut. Unser Ziel ist es, am Ende im oberen Drittel zu landen. Priorität hat jedoch, die jungen Spieler weiter zu bringen“, verdeutlicht Giurgiu.

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